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	<title>SDAJ Essen</title>
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	<description>Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend: Ortsverband Essen</description>
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		<title>Junger Kommunist erschossen! – Kein Vergeben, kein Vergessen!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdajessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz nach dem Faschismus beauftragte Bundeskanzler Konrad Adenauer ehemalige Generäle der Wehrmacht damit, den Wiederaufbau einer kriegsfähigen deutschen Armee zu beginnen. Die junge BRD sollte wieder eine imperiale Großmacht werden. Dagegen regte sich breiter Widerstand. Am 11. Mai 1952 rief die damals schon verbotene FdJ gemeinsam mit Christen, Pazifisten und Gewerkschaften zur „Jugendkarawane“ nach Essen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pm-1.png"><img class="alignleft" src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pm-1-300x225.png" alt="" width="300" height="225" /></a>Kurz nach dem Faschismus beauftragte Bundeskanzler Konrad Adenauer ehemalige Generäle der Wehrmacht damit, den Wiederaufbau einer kriegsfähigen deutschen Armee zu beginnen. Die junge BRD sollte wieder eine imperiale Großmacht werden. Dagegen regte sich breiter Widerstand. Am 11. Mai 1952 rief die damals schon verbotene FdJ gemeinsam mit Christen, Pazifisten und Gewerkschaften zur „Jugendkarawane“<span id="more-524"></span> nach Essen, um gegen die Remilitarisierung Deutschlands zu kämpfen. Wenige Stunden vor Beginn der Demonstration wurde diese von der Landesregierung verboten und der Polizei die Schießerlaubnis erteilt, falls doch Protest stattfinden sollte. Es kamen 30.000 Jugendliche um zu protestieren und Kommissar Knobloch gab den Schießbefehl: Der 21 jährige Kommunist Philipp Müller wurde getötet, andere schwer verletzt. Die Herrschenden versuchten selbstverständlich alles zu verschleiern. Die Demonstranten hätten zuerst geschossen, es wäre in Notwehr gehandelt worden. Wie so häufig eine dreiste Lüge. Für diesen Mord an Philipp, dem Vater eines einjährigen Kindes, dem ersten politischen Toten der BRD, wurde niemand zur Rechenschaft gezogen.</p>
<p>Das alles ist nun 60 Jahre her und noch immer gibt es in Essen nichts, was an diese Tat erinnert. Keine Gedenktafel – nichts! Und doch ist das, wogegen Philipp mit so vielen anderen kämpft heute bittere Realität. Deutschland ist drittgrößer Waffenexporteur und führt Krieg in aller Welt. Der Kampf gegen die Militarismus ist hochaktuell. Und auch heute erfüllt die Polizei ihre Aufgabe gewissenhaft: Jeglichen Protest gegen dieses System, welches zwangsläufig Kriege produziert, zu schützen und den Protest dagegen zu kriminalisieren.</p>
<p><a href="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pm-2.jpg"><img class="alignright" src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/05/pm-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Auch das haben wir dieses Wochenende wieder erleben dürfen, aber von vorne: Anlässlich des 60. Todestages Philipp Müllers organisierten wir gemeinsam mit vielen anderen linken Kräften Aktionen, um gegen das Vergessen zu kämpfen und die Aktualität dieses Themas aufzuzeigen. In Gedenken an das erste Opfer des kalten Krieges und unter dem Gesang der Internationalen versammelten sich am Freitag an der Rüttenscheider Brücke (dem Ort an dem Philipp erschossen wurde) viele Antimilitaristen zur Kranzniederlegung. Danach wurde u.a. mit den Coconut Butts und Mighty Mamout Movement unter dem Motto „Beats against Militarism“ gegen Krieg und Militarismus getanzt. Den Abschluss der Aktionen rund um dem 11. Mai war eine große Gedenkdemo in der Innenstadt. Die komplette Linke Essens versammelte sich. Und hier zeigte sich wieder: Auf die Schützer des kapitalistischen Staates ist Verlass – Die Polizei ließ sich die Chance nicht nehmen Teilnehmer der FdJ aus der friedlichen Demonstration zu ziehen und nach Auflösung der Kundgebung Personalien von vielen DemoteilnehmerInnen aufzunehmen. Neben der Polizei versuchten auch Antideutsche zu provozieren. Doch leider müssen wir enttäuschen – wir lassen uns nicht provozieren oder spalten!</p>
<p>„Philipp Müller, das war Mord – Widerstand an jedem Ort!“ Und wir werden Widerstand leisten!</p>
<p>Unser Kampf geht weiter – Nächstes Ziel: Die Rüttenscheider Brücke in „Philipp-Müller Brücke“ umbenennen.</p>
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		<title>Altenessen Nazifrei!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdajessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>

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		<description><![CDATA[Nazifreie Zonen schaffen – Altenessen Nazifrei Gestern versammelten sich rund 75 Menschen vor dem Alleecenter in Altenessen (Altenessener Straße/ Ecke …) um der Befreiung vom Nazionalsozialismus zu gedenken. DKP und SDAJ hatten zu dieser Veranstaltung aufgerufen, gekommen ind unter anderen die DIDF, PdL, Rote Antifa. Doch auch ein paar Nazis waren in weiter Entfernung anwesend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration: underline">Nazifreie Zonen schaffen – Altenessen Nazifrei</span></p>
<p><img class="alignleft" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/545089_416012851765542_202732413093588_1316543_1833379679_n.jpg" alt="" width="316" height="237" />Gestern versammelten sich rund 75 Menschen vor dem Alleecenter in Altenessen (Altenessener Straße/ Ecke …) um der Befreiung vom Nazionalsozialismus zu gedenken.</p>
<p>DKP und SDAJ hatten zu dieser Veranstaltung aufgerufen, gekommen ind unter anderen die DIDF, PdL, Rote Antifa.</p>
<p>Doch auch ein paar Nazis waren in weiter Entfernung anwesend, während wir die Veranstaltung begannen. Immmer wieder<span id="more-522"></span> versuchten sie mit lauten Rufen zu stören – was sie riefen war aber für uns nicht zu verstehen.</p>
<p>Davon ließen wir uns auch nicht stören. Anwohner und Passanten gleichermaßen blieben stehen und informierten sich am Infostand was hier los sei und was ma gegen die Nazis im Stadtteil tun könnte. Auch blieben sie stehen um die Redebeiträge zu hören. Es sprachen Patrik Köbele von der DKP, Partei die Linke, DIDF und Diana von der SDAJ. Alle gedachten den Millionen Opfern des Faschismus und riefen zu aktiven Antifaschismus auf.</p>
<p><img class="alignright" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/579418_416013025098858_202732413093588_1316548_1203140717_n.jpg" alt="" width="280" height="209" /></p>
<p>Um dies in Atenessen vorran zu treiben riefen die DKP und die SDAJ auf, Altenessen zur Nazifreien Zone zu machen. Um dem Nachdruck zu verleihen sieht man jetzt an jedem gelben Stadtteistraßeschild: Essen – Stadtteil Altenessen – Nazifreie Zone.</p>
<p>Um dies weiter vorran zu treiben und Altenessen Nazifrei zu machen, werden wir weiter vor Ort sein. Den den Schwur von Buchenwald sind wir weiter verbunden:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nie wieder Krieg!</p>
<p>Nie wieder Faschismus!</p>
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		<title>1. Mai in Essen!</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 12:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdajessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktionsbericht 1. Mai 2012: Um 11 Uhr sammelten sich ca. 750 Leute am Giradethaus um für ihre Rechte auf die Straße zu gehen. Eine kraftvolle, gut gelaunte Demonstration startete Richtung Innenstadt. Mitten drin der Jugendblock, initiiert vom Jugendbündnis Essen. Mit dabei waren DGB Jugend, Verdi Jugend, die Falken, die BSV und natürlich auch wir, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Aktionsbericht 1. Mai 2012:</strong></em></p>
<p><img class="alignleft" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/556172_409382809095213_202732413093588_1296471_459770782_n.jpg" alt="" width="321" height="235" />Um 11 Uhr sammelten sich ca. 750 Leute am Giradethaus um für ihre Rechte auf die Straße zu gehen.</p>
<p>Eine kraftvolle, gut gelaunte Demonstration startete Richtung Innenstadt. Mitten drin der Jugendblock, initiiert vom Jugendbündnis Essen. Mit dabei waren DGB Jugend, Verdi Jugend, die Falken, die BSV und natürlich auch wir, die SDAJ. Thematisiert im Jugendblock wurden Leiharbeit, Übernahme &amp; gute Bildung. Mit dabei natürlich auch ein entsprechendes<span id="more-517"></span> Transpi, was den Block anführte.</p>
<p>Auch die SDAJ hatte ein Transparent dabei, auf dem wir die Abschaffung der Leiharbeit und die Übernahme im erlernten Beruf forderten.</p>
<p>Auch mit dabei – und gern genommen -  unsere 1.Mai Kleinzeitung und unser Verbandsmagazin POSITION. Beides konnten wir erfolgreich unter das junge Volk bringen.</p>
<p>Am Hauptbahnhof schaffte der Jugendblock den Durchbruch zur Spitze der Demonstration und feierte dort mit der Sambagruppe auf Augenhöhe mit dem DGB, der die Spitze der Demonstration anführte. Bis zum Burgplatz blieb der Jugendblock an der Spitze und wurde dort von den Festteilnehmern empfangen.</p>
<p>Weiter ging es für uns auf dem Fest an der Zeche Carl. Dort waren wir mit einem eigenen Infostand vertreten, direkt neben der DKP.</p>
<p>Dort machten wir Werbung für unsere Aktion am 8. Mai in Altenessen, verteilten weiter unsere Kleinzeitung und verkauften noch viele Ausgaben unserer Aktuellen POSITION.</p>
<p>Für uns war der 1. Mai eine erfolgreicher, kämpferischer Tag, den wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern und GenossInnen verbracht haben.</p>
<p>Fazit: Nächstes Jahr wieder heraus zum 1. Mai !!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Fotostrecke zum 1. Mai:</strong></em></p>
<p><img class="alignleft" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn1/559623_409382695761891_202732413093588_1296469_656487215_n.jpg" alt="" width="466" height="349" /><img class="alignnone" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/525851_409382749095219_202732413093588_1296470_479123412_n.jpg" alt="" width="537" height="403" /><img class="alignnone" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/556172_409382809095213_202732413093588_1296471_459770782_n.jpg" alt="" width="462" height="346" /><img class="alignnone" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/534845_409382895761871_202732413093588_1296473_1134981655_n.jpg" alt="" width="508" height="381" /><img class="alignnone" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc7/575189_409382949095199_202732413093588_1296474_1026112953_n.jpg" alt="" width="447" height="335" /><img class="alignnone" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/535148_409383005761860_202732413093588_1296475_1735841193_n.jpg" alt="" width="444" height="333" /><img class="alignnone" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/527999_409382652428562_202732413093588_1296468_43618124_n.jpg" alt="" width="574" height="430" /></p>
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		</item>
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		<title>Jugendlicher vor Essener Grugahalle von Polizei erschossen!</title>
		<link>http://www.sdaj-essen.de/2012/04/jugendlicher-vor-essener-grugahalle-von-polizei-erschossen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 22:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdajessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Party - Camps & more]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11. Mai 1952 kamen in Essen 30.000 junge Menschen aus der ganzen Bundesrepublik zur „Jugendkarawane“ zusammen, um gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands zu demonstrieren. Regierungsbehörden verboten die Friedensdemonstration nur wenige Stunden vor Beginn und gingen mit einem riesigen Polizeiaufgebot und dem Einsatz von Waffengewalt gegen die Jugendlichen vor. Polizisten erschossen den 21jährigen Kommunisten Philipp Müller, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sdaj-essen.de/files/2012/04/PM_Vorderseite.jpg"><img class="alignleft  wp-image-512" src="http://www.sdaj-essen.de/files/2012/04/PM_Vorderseite-1024x723.jpg" alt="" width="455" height="322" /></a>Am 11. Mai 1952 kamen in Essen 30.000 junge Menschen aus der ganzen Bundesrepublik zur „Jugendkarawane“ zusammen, um gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands zu demonstrieren. Regierungsbehörden verboten die Friedensdemonstration nur wenige Stunden vor Beginn und gingen mit einem riesigen Polizeiaufgebot und dem Einsatz von Waffengewalt gegen die Jugendlichen vor. Polizisten erschossen den 21jährigen Kommunisten Philipp Müller, einen Arbeiter aus München – das erste Todesopfer des kalten Krieges in Deutschland.</p>
<p>Wogegen Philipp Müller demonstriert hat, ist eingetreten: Die Bundeswehr war beteiligt am<span id="more-508"></span> völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien, und sie führt seit 10 Jahren Krieg in Afghanistan.</p>
<p>Deutschland ist beim Kriegstreiben in aller Welt mit von der Partie.<img class="alignright" src="http://www.sdaj-essen.de/wp-content/uploads/2012/03/philippmueller-preview-212x300.png" alt="" width="212" height="300" /></p>
<p>Der Rüstungsetat der Bundesrepublik beträgt 2012 31,7 Mrd. € und ist der zweitgrößte Haushaltsposten. Deutsche Rüstungsfirmen verkauften 2011 Waffen und Kriegsgerät für 2,1 Milliarden € ins Ausland &#8211; Deutschland ist zum drittgrößten Waffenexporteur der Welt aufgestiegen und heizt damit weltweit Krisen und Kriege an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Militarisierung der Gesellschaft bedeutet neben Krieg und Aggression nach Außen auch Repression nach Innen. Das zeigt sich beim brutalen Vorgehen der Polizei gegen die Teilnehmer der Demonstration gegen die jährliche Münchener NATO-„Sicherheitskonferenz“, bei der Kriminalisierung von AntifaschistInnen in Dortmund und Dresden, beim gewalttätigen Einsatz gegen die Gegner von Stuttgart 21. Und längst ist es Alltag, dass sich die Bundeswehr in Arbeitsagenturen und JobCentern, auf Jugend- und Jobmessen und in Klassenzimmern als „bombensicherer“ Arbeitgeber zur Schau stellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Di<strong><img class="alignleft" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/p480x480/292561_381659088546063_100001059242664_1153829_518508339_n.jpg" alt="" width="404" height="571" /></strong>e Jugendkarawane von 1952 wollte ein entmilitarisiertes Deutschland und damit die Lehren aus zwei Weltkriegen ziehen. <strong>Nie wieder Krieg &#8211; dieses Anliegen Philipp Müllers ist heute hochaktuell.</strong><strong></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kommt zur Gedenkdemonstration für Philipp Müller </strong></p>
<p><strong>12.5.2012 11 Uhr Rüttenscheider Brücke</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kommt zu Kranzniederlegung:</strong></p>
<p><strong>11. 5. 2012 17 Uhr 30 Rüttenscheider Brücke </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Beats against militarism! Gedenkkonzert für Philipp Müller:</strong><strong></strong></p>
<p><strong>11. 5. 2012 Weststadthalle 19 Uhr </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heraus zum 1. Mai!</title>
		<link>http://www.sdaj-essen.de/2012/04/heraus-zum-1-mai/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 22:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdajessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[1. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir dokumentieren den Aufruf vom Essener Jugendbündnis zum Jugendblock bei der 1. Mai Demonstration in Essen: Gemeinsam für unsere Interessen kämpfen! Jugendblock am 1. Mai Unsere Gesellschaft ist geprägt von Selektion und Spaltung – Arm und Reich, Ausländer und Inländer, Arbeitende und „Schmarotzende“. Diese Spaltung beginnt schon in der Schule. Nach gerade mal vier Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Wir dokumentieren den Aufruf vom Essener Jugendbündnis zum Jugendblock bei der 1. Mai Demonstration in Essen:</em></p>
<p><strong><img class="alignleft" src="http://www.rotdorn.org/Bilder/1_mai_2.jpg" alt="" width="228" height="320" />Gemeinsam für unsere Interessen kämpfen!</strong></p>
<p>Jugendblock am 1. Mai</p>
<p>Unsere Gesellschaft ist geprägt von Selektion und Spaltung – Arm und Reich, Ausländer und Inländer, Arbeitende und „Schmarotzende“. Diese Spaltung beginnt schon in der Schule. Nach gerade mal vier Jahren müssen LehrerInnen verbindlich entscheiden, ob ein Kind in den Genuss<span id="more-506"></span> „höherer Bildung“ auf einem Gymnasium kommt oder auf dem Abstellgleis Hauptschule landet. Hier wird ganz klar versucht, eine spätere Elite für die Wirtschaft herauszufiltern und den nicht benötigten Rest schon von Beginn an darauf vorzubereiten, dass sie keiner braucht. Wir sagen: Schluss damit! Eine Schule für alle. Bildung muss jedem von Anfang an mit den gleichen Voraussetzungen zugänglich sein. JedeR von uns muss in seinen individuellen Stärken und Schwächen gefördert werden, egal, welche soziale Herkunft man hat!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach beenden der Schulzeit geht die Selektion weiter. Nur wenige Jugendliche ergattern überhaupt einen Ausbildungsplatz. Zwar tönte die Bundesregierung, es gäbe „so wenig unbeschäftigte Jugendliche wie seit langem nicht mehr“, jedoch bleibt hier unerwähnt, dass viele dieser „beschäftigten“ Jugendlichen in so genannten Berufsvorbereitungsmaßnahmen oder anderen Warteschleifen stecken. Qualifizierte Ausbildung sieht so nicht aus. Doch auch diejenigen, die ihre Ausbildung beendet haben, erwartet danach häufig nichts gutes. Anstatt einer Übernahme im erlernten Beruf erwartet viele junge Menschen ein Weg in die Leiharbeit. Die gleiche Arbeit, vielleicht sogar der gleiche Betrieb – aber bei weitem nicht das gleiche Geld. Der Vorteil für Unternehmen: Leiharbeiter sind schneller kündbar, billiger und flexibel einsetzbar. So sieht für uns Zukunftsperspektive nicht aus! Unbefristete Übernahme statt Leiharbeit und Werkverträgen. Wir wollen eine Aussicht auf sichere Zukunft und nicht auf unsichere Beschäftigungsverhältnisse!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 1. Mai ist der Tag, um für diese Forderungen einzutreten und auf die Straße zu gehen. Jedoch versuchen Jahr für Jahr immer wieder Neonazis den Kampftag der Arbeiterbewegung für sich zu vereinnahmen. Ob es nun selber angemeldete Demonstrationen sind oder wie 2009 in Dortmund Angriffe auf Gewerkschaftsdemonstrationen – die Nazis versuchen den 1. Mai wieder wie im Dritten Reich als „Tag der Arbeit“ zu etablieren. Dies verfolgt aber nicht etwa das Ziel, Arbeit und Ausbildung für alle zu schaffen. Forderungen wie „Arbeit zuerst für Deutsche“ oder „Zwangsarbeit für Arbeitsverweigerer“ versuchen uns zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen. Sie wollen uns glauben machen, dass die Arbeitsplätze Deutscher sicherer wären, wenn Ausländer rausgeworfen werden. In Wahrheit ist es andersherum. Gegen die Arbeitsplatzvernichter, die Unternehmer, können wir uns nur gemeinsam – Ausländer und Deutsche -  erfolgreich wehren Wir stellen uns jeder Form von faschistischer Propaganda entgegen. Wir kämpfen gemeinsam für unsere Interessen und gegen faschistisches Gedankengut!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Sinne: Beteiligt euch am 1. Mai am Jugendblock auf der DGB Demonstration oder fahrt nach Bonn, um gemeinsam die Nazis zu blockieren! Nur gemeinsam sind wir stark und können etwas erreichen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir fordern:</p>
<p>Weg mit dem mehrgliedrigen Schulsystem – eine Schule für alle!</p>
<p>Unbefristete Übernahme im erlernten Beruf statt Leiharbeit!</p>
<p>Keinen Fußbreit den Faschisten! Für ein erbot aller faschistischen Organisationen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>60. Jahrestag der Ermordung von Philipp Müller</title>
		<link>http://www.sdaj-essen.de/2012/03/60-jahrestag-der-ermordung-von-philipp-muller/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 12:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdajessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antimilitarismus]]></category>
		<category><![CDATA[Party - Camps & more]]></category>

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		<description><![CDATA[„Beats against Militarism“: Konzert des Essener Jugendbündnisses am 11.5.2012 Zum 60. Jahrestag der Ermordung von Philipp Müller organisiert das Philipp-Müller-Bündnis in Essen eine Kranzniederlegung und eine Demonstration, das Essener Jugendbündnis veranstaltet ein Konzert. In beiden Bündnissen arbeitet auch die SDAJ Essen mit. Wir dokumentieren hier den Demo-Aufruf des Philipp-Müller-Bündnisses: Vor 60 Jahren, am 11. Mai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="../../wp-content/uploads/2012/03/philippmueller-preview.png"><img class="alignleft" src="../../wp-content/uploads/2012/03/philippmueller-preview-212x300.png" alt="" width="212" height="300" /></a>„Beats against Militarism“: Konzert des Essener Jugendbündnisses am 11.5.2012</p>
</div>
<p><em>Zum 60. Jahrestag der Ermordung von Philipp Müller organisiert das <a href="http://www.philipp-mueller-1952.de/" target="_blank">Philipp-Müller-Bündnis</a> in Essen eine Kranzniederlegung und eine Demonstration, das <a href="http://ejb.blogsport.de/" target="_blank">Essener Jugendbündnis</a> veranstaltet ein Konzert. In beiden Bündnissen arbeitet auch die <a href="http://www.sdaj-essen.de/" target="_blank">SDAJ Essen</a> mit. Wir dokumentieren hier den <a href="http://www.philipp-mueller-1952.de/aufruf/" target="_blank">Demo-Aufruf</a> des Philipp-Müller-Bündnisses:</em></p>
<p>Vor 60 Jahren, am 11. Mai 1952, kamen 30.000 junge Menschen<span id="more-503"></span> aus der ganzen Bundesrepublik in Essen zu einer Jugendkarawane zusammen. Die Jugendkarawane war eine gemeinsame Initiative von Jugendverbänden verschiedener politischer Richtungen. Sie demonstrierten gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands.</p>
<p>Nur 7 Jahre nach dem Ende des Faschismus waren ihnen die Schrecken des Krieges mehr als bewusst. Sie alle hatten den Krieg selbst erlebt, hatten Angehörige, Freunde und ihr zu Hause verloren.</p>
<p>Regierungsbehörden verboten die Friedensdemonstration unter fadenscheinigen Gründen nur wenige Stunden vor Beginn, die Jugendlichen waren schon nach Essen unterwegs. Gegen sie wurde mit einem riesigen Polizeiaufgebot und dem Einsatz von Waffengewalt vorgegangen. Polizisten erschossen den 21jährigen Kommunisten Philipp Müller, einen Arbeiter aus München. Er war das erste Todesopfer des kalten Krieges in Deutschland.</p>
<p>Dutzende weitere Menschen wurden an diesem Tag, der als Essener Blutsonntag in die Geschichte einging, verletzt zwei von ihnen erlitten schwere Schussverletzungen.</p>
<p>Die Medien stellten sich sofort an die Seite von Polizei und Regierung, die Demonstranten hätten zuerst geschossen, die Polizei habe in Notwehr gehandelt. Dagegen sprachen zahlreiche Zeugenaussagen, doch die Mörder Phillip Müllers wurden niemals angeklagt. 11 Demonstranten wurden hingegen zu insgesamt 6 Jahren und 4 Monaten Gefängnis verurteilt.</p>
<p>Wogegen Philipp Müller demonstriert hat ist heute traurige Realität: Wir erleben, dass Deutschland wieder als imperiale Großmacht auftritt. Die Bundeswehr war beteiligt an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien und sie führt seit 10 Jahren Krieg in Afghanistan.</p>
<p>1,5 Millionen Tote allein im Irak, eine traumatisierte Bevölkerung, eine weitgehend zerstörte Infrastruktur und zerfallende Staaten: von Afghanistan bis Libyen sind dies die Ergebnisse der Kriege, die von USA und NATO geführt wurden, um andere Länder beherrschen und ausbeuten zu können. Iran Syrien, Somalia oder Sudan – wer ist als nächstes dran?</p>
<div><a href="../../wp-content/uploads/2012/03/Bundesarchiv_Bild_183-14859-043_Leipzig_Gedenken_an_Philipp_M%C3%BCller.jpg"><img src="../../wp-content/uploads/2012/03/Bundesarchiv_Bild_183-14859-043_Leipzig_Gedenken_an_Philipp_M%C3%BCller-198x300.jpg" alt="" width="198" height="300" /></a>(Foto: Bundesarchiv, Bild 183-14859-043 / CC-BY-SA)</p>
</div>
<p>Das Deutschland beim Kriegstreiben in aller Welt mit von der Partie ist, zeigt die Kontinuität des deutschen Militarismus. Der Rüstungsetat der Bundesrepublik beträgt 2012 31,7 Mrd. € und ist damit der zweitgrößte Posten bei den Ausgaben der Bundesregierung.</p>
<p>Deutsche Rüstungsfirmen wie ThyssenKrupp, EADS, Heckler &amp; Koch und Krauss Maffei verkauften 2011 Waffen und Kriegsgerät für 2,1 Milliarden € ins Ausland – 50 % mehr als 2010. Deutschland ist zum drittgrößten Waffenexporteur der Welt aufgestiegen und heizt damit weltweit Krisen und Kriege an.</p>
<p>Militarisierung der Gesellschaft bedeutet neben Krieg und Aggression nach Außen auch Repression nach Innen. Das zeigt sich bei dem brutalen Vorgehen der Polizei gegen die Teilnehmer der Demonstration gegen die so genannte NATO „Sicherheitskonferenz“ die alljährlich in München stattfindet. Das zeigt sich bei der Kriminalisierung von AntifaschistInnen in Dortmund und Dresden und dem gewalttätigen Einsatz der Polizei gegen die Gegner von Stuttgart 21, um nur ein paar Beispiele zu nennen.</p>
<p>Die Militarisierung der Gesellschaft geht aber noch weiter:<br />
Die Bundeswehr hat Büros in den Arbeitsagenturen und JobCentern, wo sie Erwerbslose als Kanonenfutter für weitere Kriegsabenteuer in aller Welt anwirbt.</p>
<p>Auch unsere Schulen sind vor dem Militär nicht sicher:<br />
Längst ist es Alltag geworden, dass die Bundeswehr sich nicht nur auf Jugend- und Jobmessen, sondern auch in den Klassenzimmern als bombensicherer Arbeitgeber mit Zukunft zur Schau stellt. Was die Offiziere bei ihren Vorträgen lieber nicht erwähnen ist Tod, Zerstörung und Trauma als Berufsbeschreibung.</p>
<p>Die Jugendkarawane von 1952 wollte ein entmilitarisiertes Deutschland und damit die Lehren aus zwei Weltkriegen ziehen. Nie wieder Krieg – dieses Anliegen Philipp Müllers ist heute hochaktuell.</p>
<ul>
<li>Kommt zur Gedenkdemonstration für Philipp Müller am 12.5.2012</li>
<li>Kommt zu Kranzniederlegung und Konzert am 11.5.2012</li>
<li>Wir fordern die Umbenennung der Rüttenscheider Brücke in Philipp Müller Brücke.</li>
<li>Schluss mit dem Kriegstreiben gegen den Iran!</li>
<li>Sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan!</li>
<li>Abzug aller deutschen Truppen aus dem Ausland!</li>
<li>Bundeswehr raus aus Arbeitsämtern und Klassenzimmern</li>
<li>Uneingeschränktes Versammlungs– und Demonstrationsrecht auf antifaschistischer Grundlage!</li>
</ul>
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		<title>Solidarität mit den Streikenden im öffentlichen Dienst!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:28:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Flyer der SDAJ Ruhr Westfalen zum Warnstreik: www.ruhr.sdaj-netz.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://ruhr.sdaj-netz.de/files/2010/08/ruhrwestfalen-header.png" alt="" width="590" height="59" /><strong>Flyer der SDAJ Ruhr Westfalen zum Warnstreik:</strong> Note: There is a file embedded within this post, please visit this post to download the file.<em><strong> <a href="http://www.ruhr.sdaj-netz.de" target="_blank">www.ruhr.sdaj-netz.de</a></strong></em></p>
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		<title>Der frühe Vogel verteilt die Nelken!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 19:39:05 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[So ziemlich jede Schülerin des „Berufskollegs im Bildungspark“ bei uns in Essen schaute uns zunächst überrascht, aber doch erfreut an wenn wir ihr um 7:15 morgens freudig eine rote Nelke und einen Flyer zum Internationalen Frauentag überreichten. Sowohl die Nelken, aber auch die Flyer stießen auf eine sehr gute Resonanz. Bei dem von uns ausgewählten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/03/frauentag2012-300x225.png" alt="" width="167" height="126" />So ziemlich jede Schülerin des „Berufskollegs im Bildungspark“ bei uns in Essen schaute uns zunächst überrascht, aber doch erfreut an wenn wir ihr um 7:15 morgens freudig eine rote Nelke und einen Flyer zum Internationalen Frauentag überreichten. Sowohl die Nelken, aber auch die Flyer stießen auf eine sehr gute Resonanz. Bei dem von uns ausgewählten Berufskolleg handelt es sich um ein Kolleg für Gesundheit und Soziales. Der Frauenanteil war hier merklich hoch. An der einen oder anderen Stelle kamen wir sogar kurz in ein Gespräch über die Geschichte und die Bedeutung des Internationalen Frauentages, besonders in Hinsicht auf die extrem hohe prekäre Beschäftigungsquote der Frauen. In einem Jahr werden wir wieder da sein wenn es heißt: „Guten Morgen, heute ist internationaler Frauentag!“</p>
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		<title>Her mit dem schönen Leben! 6,5 Prozent mehr sind muss! Unbefristete Übernahme für alle!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 18:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdajessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Geld muss her! Wir sind solidarisch mit Eurem Kampf für eine höhere Arbeits- und Ausbildungsvergütung und unterstützen Eure Forderungen. Zu Recht fordert Ihr Verbesserungen Eurer Lebensbedingungen,  etwa durch eine Erhöhung des Lohnes oder der Ausbildungsvergütung um 6,5 Prozent sowie die unbefristete Übernahme im erlernten Beruf. Seit ganzen vier Jahren gab es beispielsweise für Azubis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.sdaj-netz.de/wp-content/uploads/2012/03/6955191735_0e9abe95ca_z-e1331074990297-300x218.jpg" alt="" width="300" height="218" /></p>
<p><strong>Mehr Geld muss her!</strong></p>
<p>Wir sind solidarisch mit Eurem Kampf für eine höhere Arbeits- und Ausbildungsvergütung und unterstützen Eure Forderungen. Zu Recht fordert Ihr Verbesserungen Eurer Lebensbedingungen,  etwa<span id="more-482"></span> durch eine Erhöhung des Lohnes oder der Ausbildungsvergütung um 6,5 Prozent sowie die unbefristete Übernahme im erlernten Beruf.</p>
<p>Seit ganzen vier Jahren gab es beispielsweise für Azubis im öffentlichen Dienst keine Vergütungserhöhung mehr und das bei weiter steigender Inflationsrate. Das ergibt einen enormen Reallohnverlust.</p>
<p><strong>Verweigerung bei den Verhandlungen erfordert Druck von der Straße!</strong></p>
<p>Die Arbeitgeber haben sich zu Beginn der Tarifverhandlungen geweigert ein Angebot vorzulegen, wenn ver.di nicht von ihren Forderungen ablässt.</p>
<p>Die Antwort auf Verweigerung muss Druck von der Straße sein. Durch Euren heutigen Warnstreik zeigt ihr ganz eindeutig, wo ihr steht: Auf der Seite der Arbeitnehmer.</p>
<p>Und es ist ganz klar, dass wer mehr Lohn fordert, damit in Konflikt zu den Interessen der Arbeitgeber tritt! Das dieser Wirtschaftsweise innewohnende Streben nach Profit der Unternehmer steht in einem unvereinbaren Gegensatz zu eurem Willen nach mehr Lohn, also nach besseren Lebensumständen.</p>
<p>Wer diesen Konflikt für sich entscheidet, wird einzig dadurch bestimmt, wer stärker ist.</p>
<p>Nur durch Solidarität und den gemeinsamen Kampf für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen können wir geschlossen den Interessenswiderspruch für uns entscheiden.</p>
<p>Wir dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Keine der Forderungen darf als „Verhandlungsmasse“ missbraucht werden. Dass die öffentlichen Kassen leer sind, kann kein Argument sein, auf das wir uns einlassen. Denn ständig werden neue Milliardenpakete zur Rettung der Profite der Banken und Konzerne geschnürt. Deshalb ist es nötig, dass Ihr nicht nachlasst in Eurem Kampf. Setzt Eure Forderungen vollständig durch!</p>
<p><strong>Nur gemeinsam sind wir stark! Ihr habt unsere volle Solidarität! Gemeinsam für ein schönes Leben unabhängig von Profitinteressen eintreten! </strong></p>
<p>Infos: ajp@sdaj-netz.de</p>
<p>Check: www.sdaj-essen.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Internationalen Frauentag!</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 16:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sdajessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsichere Beschäftigung, Befristung, Teilzeitarbeit, Minijobs und niedrige Löhne – das war für die große Mehrheit der erwerbstätigen Frauen schon immer der Normalfall. In der Krise hat sich die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt weiter verschlechtert. Wie sehr Frauen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, zeigen vor allem die Zahlen: nur etwa 60 Prozent aller Frauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Frauentag_1914.jpg" alt="" width="255" height="398" />Unsichere Beschäftigung, Befristung, Teilzeitarbeit, Minijobs und niedrige Löhne – das war für die große Mehrheit der erwerbstätigen Frauen schon immer der Normalfall. In der Krise hat sich die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt weiter verschlechtert.</p>
<p>Wie sehr Frauen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, zeigen vor allem die Zahlen: nur etwa 60 Prozent aller Frauen zwischen 15 und 64 sind überhaupt erwerbstätig, und von ihnen sind nur etwa zwei Drittel vollzeitbeschäftigt – Tendenz sinkend. Damit machen sie nur 35 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten aus. Dafür sind über 70 Prozent der geringfügig Beschäftigten und 80 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten Frauen. Prekäre Arbeit ist also Frauensache.</p>
<p>Doch gegen alle diese Verschlechterungen regt sich<span id="more-475"></span> gleichzeitig auch immer mehr Widerstand durch die Frauen. 2009 waren 65 000 Erzieherinnen im Streik für bessere Arbeitsbedingungen und für mehr Geld. Die Erzieherinnen sind mittlerweile die wichtigste, weil größte kämpferische Berufsgruppe im öffentlichen Dienst. Auch im letzten Jahr haben mehrere Tausend – meist weibliche – Pflegekräfte der Berliner Charité (Uniklinikum) für höhere Löhne gestreikt. Und diese Kämpfe der Frauen sind nicht nur Kämpfe für ihre eigenen Interessen. Sie vertreten in ihren Arbeitskämpfen gleichzeitig das Interesse der gesamten Arbeiterklasse. Denn die geringere Bezahlung von Frauenerwerbsarbeit drückt den Lohn für alle Beschäftigten. So ist es mit allen Lohndifferenzen: ob nun Leiharbeiter zu Stammbelegschaften, Neueingestellte zu Alteingesessenen oder Frauen zu Männern – diejenigen mit dem geringeren Lohn werden immer als LohndrückerInnen eingesetzt.</p>
<p>Das ist allerdings nur eine Seite der Medaille. Frauen werden im Kapitalismus nämlich doppelt ausgebeutet. Einerseits sind sie gezwungen ihre Arbeitskraft zu verkaufen und dies bei einem geringeren Lohn und schlechteren Arbeitsbedingungen und andererseits leisten sie unentgeltliche Arbeit zu Hause. Der Erwerbsausfall durch Schwangerschaft, Mutterschutz und Kinderbetreuung bedeutet also eine weitere Benachteiligung für Frauen.</p>
<p>Für nur 20 Prozent aller Kinder unter drei Jahren gibt es zurzeit Betreuungsmöglichkeiten, sodass weiterhin ein Elternteil dazu gezwungen ist zu Hause zu bleiben. Vor dem Hintergrund der besseren Verdienstmöglichkeiten der Männer ist relativ leicht abzusehen, dass dies in erster Linie die Frauen betrifft.</p>
<p>Auch der durch die Sparpakete forcierte Sozialabbau betrifft Frauen im besonderen Maße. Das Geld, welches für die Bankenrettung eingesetzt wurde, muss wieder reingeholt werden – auf unsere Kosten. Jugendzentren, Schwimmbäder, Fußballplätze – gerade auf kommunaler Ebene wird massiv an Freizeit- und Betreuungsangeboten gespart. Dies trifft die Kinder und Jugendlichen – aber natürlich auch ihre Mütter, die die fehlende Betreuung der Kinder kompensieren müssen. Die Einsparung im Sozialbereich bedeutet aber auch ein Stellenabbau, der die dort Beschäftigten der Arbeitslosigkeit aussetzt – wiederum in ihrer Mehrheit Frauen.</p>
<p>Forderungen nach mehr Lohn, geringeren Arbeitszeiten und einer gesamtgesellschaftlich getragenen Erziehung durch Kindertagesstätten, gut ausgebaute Ganztagsschulen und Freizeit- und Kulturangebote für alle stehen dem Profitinteresse der Kapitalisten direkt gegenüber. Die Befreiung der Frau ist somit Teil der sozialen Frage und kann nur im Klassenkampf beantwortet werden. Um es mit Clara Zetkin zu sagen: „Die Emanzipation der Frau, wie die des ganzen Menschengeschlechts, wird ausschließlich das Werk der Emanzipation der Arbeit vom Kapital sein.“</p>
<p>Unterstützt wird diese doppelte Ausbeutung der Frauen im Kapitalismus mit sexistischen Rollenbildern, die sich durch alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens ziehen. Die Benachteiligung von Frauen und Mädchen ist also ideologisch vermittelt, aber ökonomisch begründet. Deswegen muss der Kampf dagegen auch in alle Bereiche des Klassenkampfes mit einfließen</p>
<p>Lasst uns also gemeinsam Kämpfen – Frauen und Männer, Arbeiterinnen und Arbeiter, Schülerinnen und Schüler für unsere Grundrechte, und konkret gegen die Abwälzung der Krise auf unser aller Kosten!</p>
<p>&nbsp;</p>
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