Auf der heutigen Aktion in der Essener Innenstadt, die im Rahmen eines Gruppenleitungstreffens stattfand, wurde auf die Abwälzung der Krisenkosten auf die Jugendlichen von Essen aufmerksam gemacht:
Wir hören es von all
en Seiten: Die Krise ist vorbei und Deutschland befindet sich wieder im Aufschwung. Doch unsere Realität zeigt etwas ganz anderes: Denn während deutsche Großkonzerne wieder Rekordprofite verzeichnen, Banken und Atomlobby Geschenke in Milliardenhöhe bekommen, befinden sich unsere Rechte, die Rechte der arbeitenden und lernenden Jugend unter dauerhaftem Beschuss. Wie immer werden die Krisenlasten hauptsächlich auf die Kommunen abgeladen. Dies betrifft dann vor allem den öffentlichen Bereich, also Dinge wie Schwimmbäder, Bibliotheken und städtische Jugendeinrichtungen.
Und wir wissen, dass dies nicht das Ende ist. Dem Kapitalismus ist es eigen, immer wieder neue Krisen zu produzieren, denn Kapitalismus ist Krise. Im Kapitalismus ist es normal, dass Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden. Und solange es Krisen gibt wird es auch weitere Kürzungen im sozialen Bereich geben.
Auch vor der Stadt Essen macht der Kürzungswahn keinen halt. In den letzten Monaten wurde in folgenden Bereichen gestrichen und gekürzt: Weiterlesen »