Wir dokumentieren hier die Resolution der bundesweiten Schulstreikkonferenz, die am 16. und 17. Juli in Köln stattfand.

Für einen neuen Bildungsstreik!

Hunderttausend Schülerinnen und Schüler gingen 2008 seit langem Stillhalten wieder bundesweit für eine bessere Bildung auf die Straße. Den krassen LehrerInnenmangel, die viel zu großen Klassen, den ständigen Druck wollten SchülerInnen in ganz Deutschland nicht mehr länger hinnehmen. Mit den folgenden Bildungsstreiks, gemeinsam mit Studierenden und Azubis, haben wir Geschichte geschrieben. Hier und da haben wir Verbesserungen erkämpft. In NRW wurden bspw. die Kopfnoten und die Studiengebühren abgeschafft, die Drittelparität an den Schulen wurde wieder eingeführt. Weiterlesen »

Die neue POSITIOИ #4/2011 ist fertig und wird in Kürze verschickt.

Überall Empörung: In Spanien zeltet die Bewegung der Empörten auf großen Plätzen, in Griechenland macht man es ihnen nach. In Portugal, in Großbritannien, in ganz Europa regt sich Widerstand gegen die Sparpolitik der Regierenden. Denn überall soll die Bevölkerung, besonders die Arbeiterklasse, die Kosten der Krise bezahlen. Auch in Deutschland gab es einige Proteste: Von den Gewerkschaften gegen Leiharbeit, von den Stuttgartern gegen das Tieferlegen ihres Bahnhofes. Ein bisschen Empörung ist also auch bei uns angekommen. Aber hier heißt das „Wutbürger“. Weiterlesen »

Bundesweite Streiks für den 17. November geplant.

Am 16.-17.07.2011 trafen sich ca. 70 Schülerinnen und Schüler im Kölner Schillergymnasium, um über Perspektiven und weitere Aktionen der Bildungsstreikbewegung zu beraten. Darunter befanden sich unter anderem auch VertreterInnen der LSV-NRW, verschiedener Schulstreikbündnisse, des SDS, Revolution, der Jusos und der SDAJ. Nachdem eine Konferenz der Studierenden im Mai ergebnislos geblieben war, ruft nun die Kölner Konferenz zu neuen Bildungsstreiks auf: Weiterlesen »

Im SDAJ-Bereich des UZ-Pressefests, das vom 24. bis 26. Juni 2011 im Revierpark Wischlingen in Dortmund stattfindet, wird am Samstag die italienische Ska-Punk-Band Banda Bassotti spielen. Kommt vorbei! Eintritt frei!

La Banda Bassotti gründeten sich ursprünglich 1981 in Rom als eine Gruppierung politisch aktiver Handwerker, die sich dem Kampf gegen den Franquismus und Faschismus verschrieben hatten und sich für unterdrückte Bevölkerungsteile in vielen Ländern einsetzten. Weiterlesen »

Die neue POSITIOИ #3/2011 ist fertig und wird in Kürze verschickt.

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt, dass Energiekonzerne und Behörden für den Profit über Leichen gehen. Die deutschen Atomkonzerne stehen „Tepco“, dem Betreiber des AKW Fukushima in Nichts nach. Sie wollen bis in die ferne Zukunft an der Nutzung der Atomkraft festhalten, Weiterlesen »

Einladung zur bundesweiten Schulstreikkonferenz am 16./17.07. in Köln

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Interessierte

Nicht erst durch die anstehenden Doppeljahrgänge wird wieder einmal klar was für Probleme das Turboabi (G8) mit sich bringt. Durch G8 und zentrale Abschlussprüfungen ist unser Lehrplan völlig überfüllt und inhaltlich festgelegt. Zeit und Raum für demokratische Mitbestimmung in der Schule gibt es immer weniger. Stattdessen häufen sich Verbote und Repressionen. Weiterlesen »

Kann der Westen die „arabische Revolution“ unter Kontrolle bringen?

Die Tunesier machten den Anfang. Eine gewaltige Protestbewegung stürzte im Januar den Präsidenten Ben Ali. Im Februar musste Mubarak gehen. In allen arabischen Ländern gärt es, die Meldungen über Aufstände und Proteste nehmen nicht ab. Anscheinend fallen die reaktionären Regimes wie die Dominosteine.

Ben Ali und Mubarak waren Marionetten des Imperialismus. Mit einer Terrorherrschaft sorgten sie dafür, dass in ihren Ländern alles seinen geordneten Gang ging: Waren aus den imperialistischen Ländern kaufen, Rohstoffe liefern, ausländischen Konzernen nicht in die Quere kommen. Und, natürlich, Israel nicht behindern. Weiterlesen »

Das verbrecherische Kriegsabenteuer des zweiten Weltkriegs endete in der totalen Niederlage. In der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 unterzeichnete Generalfeldmarschall Keitel in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation. In diesen Tagen gedenkt man in den Ländern Europas des 66. Jahrestages der Befreiung von der Nazi-Barbarei und des Sieges über den Faschismus. Weiterlesen »

Karl Marx (1875)

Heute vor 193 Jahren wurde Karl Marx geboren. Daher dokumentieren wir hier die 1914 von W.I. Lenin geschriebene Marx-Kurzbiografie, die auch einen Überblick über die Grundlagen des Marxismus enthält.

Karl Marx wurde am 5. Mai 1818 in Trier (Rheinpreußen) geboren. Sein Vater war Rechtsanwalt, ein Jude, der 1824 zum Protestantismus übertrat. Die Familie war wohlhabend, gebildet, jedoch nicht revolutionär. Weiterlesen »

Aus Sicht der Herrschenden ist die Krise bereits vorbei, die deutsche Wirtschaft „ist wieder in Partylaune“ (Hans-Werner Sinn, Ifo-Institut). Die Krise der Schüler, der Azubis, der erwerbslosen Jugendlichen, der jungen Arbeiter und Angestellten jedoch ist noch lange nicht vorbei. Denn Sozial-, Bildungs- und Ausbildungsplatzabbau sowie chronische Massenerwerbslosigkeit werden durch die gegenwärtige Krise noch weiter verschärft. Weiterlesen »

Die SDAJ Göttingen schreibt auf ihrer Website über die arabischen Revolutionen:

Mindestens in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Dschibuti, Jemen, Jordanien, Syrien, Irak, Bahrain finden derzeit Aufstände statt. In Ägypten und Tunesien wurde die Hauptforderung nach Abgang der bis zu 30 Jahre herrschenden Präsidenten erfüllt, doch die Massenaktionen dauern an, denn die Vertreter der alten Regimes, die Militärs oder die Köpfe der alten Regierungen üben immer noch die Gewalt aus. Alles deutet auf eine revolutionäre Erhebung breiterer Schichten der Bevölkerung hin, denn in allen Länder tritt die Arbeiterklasse für ihre sozialen Rechte in Aktion und fordert Mindestlöhne, Sozialversicherungen, Bestrafung von Korruptionsverantwortlichen, Privatisierungsstopps und Wiederverstaatlichung privatisierter Unternehmen. Weiterlesen »

Massive Ausweitung von Leiharbeit ist die Strategie des Kapitals, sich „fit“ zu machen für kommende Krisen.

Stefan ist 23 Jahre alt. Er ist gelernter Chemikant. Eine gute Ausbildung in einem Großbetrieb der Region hatte er bekommen, aber jetzt sieht die Lage schlecht für ihn aus. Seit fast 2 Jahren arbeitet er für eine Leiharbeitsfirma. Stefan erinnert sich noch genau wie es war nach der Ausbildung. Alles ließ sich gut an: er wurde ein Jahr befristet übernommen, die Chancen auf Weiterbeschäftigung waren da. Aber dann wurde sein Vertrag doch nicht verlängert und er machte sich auf Jobsuche. Die Arbeitsagentur legte ihm mehr als 100 Jobangebote vor – ganze 3 davon waren Festanstellungen. Der Rest: Leiharbeit. So landete er dann bei den wie er sagt „modernen Sklavenhändlern“. Weiterlesen »

Für den SDAJ-Bereich auf dem UZ-Pressefest 2011 stehen nun Bands, politisches Programm und allerlei sonstige Action fest.

Am Freitag gibt’s einen Arbeiterliederabend mit Achim Bigus, am Samstag feiern wir mit der italienischen Ska-Punk-Band Banda Bassotti. Supported werden sie von United Struggle und der Kapelle Vorwärts (Ex-Commandantes). Danach wird noch etwas Party-Musik aufgelegt

Das gibt es ein breites politisches Programm:
Sparen bis es quietscht – klamme Kommunen und die Auswirkungen auf die Arbeiterjugend
Anhand verschiedener Beispiele aus dem Verband und der Region, diskutieren wir mit Bündnispartnern und aktiven Jugendlichen über die Auswirkungen der Finanzkrise in den Kommunen auf die Arbeiterjugend. Hier geht es sowohl um die Schließung von Jugendzentren (Essen) Weiterlesen »

Die rechte Presse ließ kein gutes Haar an den Weltfestspielen: Ein organisatorisches Desaster, Geldverschwendung, eine Prestige-Veranstaltung der Regierung – das konnten wir in den Zeitungen lesen.

In vorderster Front der Festival-Gegner standen die Medien, die traditionell der reichen weißen Minderheit in Südafrika nahe stehen. Sie fotografierten die leeren Konferenzräume in der Mittagspause – und erklärten, die Beteiligung wäre katastrophal. Auf dem Festivalgelände waren Reporter von privaten Zeitungen und Sendern unterwegs, die ausschließlich nach Kritik und organisatorischen Problemen fragten. Weiterlesen »

Die neue Ausgabe #2/2011 der POSITION ist fertig und wird in Kürze verschickt. 

Während hierzulande in den Medien kaum noch über die Krise gesprochen wird, häufen sich die Anzeichen dafür, dass die Abwälzung ihrer Kosten zulasten der arbeitenden und lernenden Bevölkerung sich immer mehr verschärft. Die Kohle, die einst den Banken und Konzernen hinterhergeschmissen wurde, soll vor allem aus den Kommunen wieder rausgepresst werden.

Das bedeutet insbesondere für Jugendliche massive Angriffe auf ihre Lebensbedingungen. Sei es die Aussetzung der Übernahme oder die Streichung von Ausbildungsplätzen im öffentlichen Dienst, sei es das Kaputtsparen unserer Schulgebäude oder Einsparungen und Preiserhöhungen bei der öffentlichen Instrastruktur, z.B. des Nahverkehrs. Weiterlesen »

Bolivien stand ziemlich alleine da. Ende 2010 fand in Mexiko mal wieder ein „Klimagipfel“ statt. In Cancun trafen sich Regierungsvertreter aus der ganzen Welt, um eben diese zu retten. Vor allem ging es darum, verbindliche Maßnahmen zu beschließen, um die Treibhausgase zu verringern und damit den Klimawandel aufzuhalten. Und genau das ist natürlich nicht passiert. Deshalb weigerte sich der Vertreter Boliviens, den Abschlussdokumenten der Konferenz zuzustimmen – als einziger.

Diese Klimakonferenzen finden einmal jährlich statt. Und einmal jährlich zeigt sich dort, dass die imperialistischen Länder – allen voran die USA – jede ernsthafte Regelung blockieren. Und genau das trifft immer wieder auf den Widerspruch der linken Regierungen in Lateinamerika. Auf der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen hatte auch der Präsident Venzuelas, Hugo Chavez, die Politik der Imperialisten scharf angegriffen. Und auch Bolivien hat allen Grund, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern. Weiterlesen »

Die GenossInnen vom SDAJ-Landesverband Ruhr-Westfalen nehmen in einer Pressemitteilung Stellung zu den geplanten Entlassungen beim Bochumer Opel-Werk.

Nach Angaben des Betriebsrates droht zum ersten Mai 1.200 KollegInnen die Kündigung bei Opel Bochum. Im Rahmen der internationalen Finanzkrise beschloss die Mutterfirma General Motors einen Sanierungsplan der nicht etwa ein Kürzen der Renditen der Aktionäre oder der Managergehälter vorsah sondern das streichen von 8.000 Arbeitsplätzen in Europa. 1.800 von ihnen sollten aus Bochum gehen wobei einigen wenigen eine Ausweichmöglichkeit im Werk Kassel angeboten wurde. Nur 70 KollegInnen nahmen das Angebot inkl. der 25.000€ Wechselprämie an. Etwa 530 KollegInnen entschieden sich für eine Abfindung in Höhe von 100.000€. Weiterlesen »

Weg mit den Kooperationsvereinbarungen zwischen Bundeswehr und Kultusministerien!

Mit dem Abschluss sogenannter Kooperationsvereinbarungen zwischen der Bundeswehr und den Bildungsministerien von mittlerweile acht Bundesländern wurde für das Auftreten der Bundeswehr in Schulen eine neue Grundlage gelegt. Die Vereinbarungen machen in den betroffenen Ländern die Bundeswehr jetzt auch noch ganz offiziell zum Partner der Kultusministerien bei der Bildung von SchülerInnen und der Aus- und Weiterbildung von LehrerInnen. Solche Abkommen existieren in Sachsen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Würtemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern und dem Saarland. Im Juni 2009 versandte der damalige „Verteidigungs“-Minister Franz Josef Jung sogar ein Schreiben an die Ministerpräsidenten der Bundesländer, in dem er dafür warb, solche Vereinbarungen zu unterzeichnen, um damit „ein klares gesellschaftspolitisches Signal zu setzen“. Weiterlesen »

Pressemitteilung der AG Antimilitarismus

Die imperialistischen Mächte haben Kriegskurs gegen Libyen aufgenommen. Die NATO zieht Truppen im Mittelmeer zusammen, die UNO hat einen „Militäreinsatz“ beschlossen.

Um Gründe sind die Kriegstreiber auch diesmal wieder nicht verlegen. Der einstige antiimperialistische Hoffnungsträger in Nordafrika, Muammar Gaddafi, dessen Sturz des Königs Idris 1969 sowohl im Land selbst als auch von den westlichen Mächten als Entkolonialisierung wahrgenommen wurde, ist urplötzlich als Schlächter seines Volkes und Feind Nummer Eins der freien Welt wieder in die öffentliche Aufmerksamkeit zurückgekehrt. Und das, obwohl der Diktator eigentlich längst vom einstigen Gegner zum beliebten Partner des Westens aufgestiegen war, nachdem er die heimischen Märkte liberalisiert und die Flüchtlingsabwehr für die EU übernommen hatte. Weiterlesen »