Bolivien stand ziemlich alleine da. Ende 2010 fand in Mexiko mal wieder ein „Klimagipfel“ statt. In Cancun trafen sich Regierungsvertreter aus der ganzen Welt, um eben diese zu retten. Vor allem ging es darum, verbindliche Maßnahmen zu beschließen, um die Treibhausgase zu verringern und damit den Klimawandel aufzuhalten. Und genau das ist natürlich nicht passiert. Deshalb weigerte sich der Vertreter Boliviens, den Abschlussdokumenten der Konferenz zuzustimmen – als einziger.
Diese Klimakonferenzen finden einmal jährlich statt. Und einmal jährlich zeigt sich dort, dass die imperialistischen Länder – allen voran die USA – jede ernsthafte Regelung blockieren. Und genau das trifft immer wieder auf den Widerspruch der linken Regierungen in Lateinamerika. Auf der Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen hatte auch der Präsident Venzuelas, Hugo Chavez, die Politik der Imperialisten scharf angegriffen. Und auch Bolivien hat allen Grund, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern. Weiterlesen »